05. Sep 2026 · Zweiter Prototyp

Was wir für den zweiten Prototyp geändert haben.

Der neue Entwurf ist kleiner, braucht weniger Strom und ergänzt die Impedanzmessung um Bewegung und Feuchtigkeit.

02 / Der Schaltplan entsteht
Unser Schaltplan entsteht aus gespeicherten Zeichenschritten. Die Farben entsprechen dem fertigen Plan. Keine Bildschirmaufnahme.

Der erste Prototyp zeigte, dass die Impedanzmessung auf dem Tisch und am Arm funktioniert. Der zweite Prototyp bringt diese Schaltung auf eine Platine, die in ein Wearable passt.

Wir haben das ESP32-C6-Entwicklungsmodul durch ein E73-nRF52840-Modul ersetzt. Bluetooth, USB und Antenne sind bereits integriert. Dadurch müssen wir den Funkteil nicht selbst entwickeln. Das Modul kann außerdem direkt aus dem LiPo-Akku versorgt werden.

Zwei abschaltbare Versorgungen

Zwei schaltbare 1,8-V-Versorgungen im zweiten HydroGuard-Prototyp
Eine Versorgung speist den MAX30001, die andere den Bewegungs- und Feuchtigkeitssensor.

Der MAX30001 und sein Takt nutzen eine 1,8-V-Versorgung. Bewegungs- und Feuchtigkeitssensor nutzen eine zweite. Der Controller kann beide getrennt schalten. Zwischen den Messungen bleibt dadurch nur ein kleiner Teil der Platine aktiv.

Das beeinflusst auch die Signalleitungen. Ein aktiver Controller darf keinen Strom in einen abgeschalteten Sensor schicken. Pull-up-Widerstände und Taktversorgung liegen deshalb jeweils in derselben Spannungsdomäne wie die Bauteile, zu denen sie gehören.

Im Schlafmodus wollen wir weniger als 10 µA aus dem Akku messen. Das prüfen wir an der bestückten Platine.

Bewegung und Feuchtigkeit

Armbewegungen verändern die Bioimpedanz. Mit dem LSM6DSO können wir Messungen während einer Bewegung markieren und erkennen, ob das Band getragen wird. Der SHT40 misst Temperatur und Feuchtigkeit unter dem Band. Das hilft dabei, Schweiß und ein verrutschtes Band als Ursache einer Veränderung zu erkennen.

Der Feuchtigkeitssensor braucht eine kleine Öffnung zur Haut und Abstand zu warmen Bauteilen. Diese Anforderungen betreffen sowohl das Platinenlayout als auch das Gehäuse.

Bewegungs- und Feuchtigkeitssensoren im zweiten HydroGuard-Prototyp
Der LSM6DSO misst Bewegung. Der SHT40 misst Temperatur und Feuchtigkeit unter dem Band.

Entscheidungen für diese Platine

EntscheidungGrund
USB-C bleibtEin Anschluss übernimmt Laden, Programmieren und die serielle Konsole.
Zuerst ein 200-mAh-AkkuEr passt in das erste Gehäuse und reicht für längere Tests zwischen zwei Ladevorgängen.
Eine einfache LEDDie adressierbare LED auf der ersten Platine brauchte im Leerlauf zu viel Strom.
EKG-Anschlüsse ergänzenDie inneren Elektroden können bei späteren Tests auch mit dem EKG-Eingang verbunden werden.

Den Schaltplan ansehen

Zoomen, Bauteile auswählen und zwischen den Blättern wechseln. Hier ist der neu gezeichnete Schaltplan für unseren zweiten Prototyp zu sehen.

Schaltplan groß öffnen ↗KiCanvas · 05.09.2026

Die Bauteile auf der Platine

Die grobe Platzierung passt jetzt zum neuen Schaltplan. Die bisherigen Positionen haben wir übernommen und die zwei fehlenden Testpunkte ergänzt. Die Animation geht Blatt für Blatt durch den Schaltplan: jeweils die ICs zusammen mit den Bauteilen, die dazugehören. Zum Schluss sieht man die Platine in 3D von oben.

03 / Bauteile platzieren
64 Bauteile auf 30 × 21 mm. Die Animation zeigt gespeicherte KiCad-Dateien, gruppiert nach Schaltplanblatt. Zu sehen ist die Platzierung, noch nicht das Routing.